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MADERNO

Maderno liegt am Seeufer nach Brescia hin an einer Bucht, die von der gleichnamigen Landzunge und von der Punta di Fasano begrenzt wird.
Das schon milde Klima des Sees wird in diesem Fall durch den Schutz der Berge gegen Norden begünstigt und bietet somit das ganze Jahr über ausgeglichenes Wetter. Hier wird die reiche mediterrane Vegetation noch reicher durch zusätzliche Arten wie die Zitrone, die Orange und den Oleander, die Palme und den Olivenbaum.
Der Ort ist mit dem auf dem gegenüberliegenden Seeufer gelegenen Torri del Benaco durch eine Autofähre verbunden, mit der man ein langes Stück kurvenreicher und stark befahrener Straßen auf der Westseite des Gardasees abschneiden kann.
Der Ort war in römischer Zeit von gewisser Bedeutung, und zur Zeit der freien Städte wurde Maderno unter dem Einfluss Friedrich Barbarossas zur Hauptstadt der Riviera von Brescia. Die Bedeutung der Stadt stieg immer weiter, bis in der 2. Hälfte des 14.Jhs. das nahegelegene Salò von Beatrice della Scala zur Hauptstadt der "Magnifica Patria" gemacht wurde.
Die Kirche S. Andrea in romanisch-lombardischem Stil wurde im 12.Jh. auf den Ruinen eines frühchristlichen Vorgängerbaus errichtet. Die Architektur lehnt sich z.T. an S. Zeno in Verona an, während der reiche Skulpturenschmuck des Portals auf lombardische Werkstätten zurückgeht, die Bildthemen aus christlicher Tradition wählen. Im Inneren ist ein Altarbild von A. Paglia mit dem Hl. Filippo Neri, Carolus Borromäus, Gaetano und Josef. Ein Gemälde des 16.Jhs. von Andrea Bertanza (das Martyrium des Hl. Lorenz), eines aus dem 17.Jh. mit der Taufe Christi, Fresken aus dem 15. Jh. und eine Orgel aus der 2. Hälfte des 16.Jhs.
Andere Sehenswürdigkeiten sind die Pfarrkirche von S. Ercolano (19. Jh.), in der sich schöne Malereien und die Reliquien dieses Heiligen befinden, sowie die Kirche S. Bartolomeo (dor eine Hl Familia Palmas des Jüngeren) und das Giuseppe Zanardelli- Denkmal (von L. Bistolfi).

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Maderno