LAZISE

Lazise ist ein beeindruckendes Beispiel für eine Stadt mit mittelalterlicher Stadtmauer und liegt an der Ostseite des Gardasees an seiner breitesten Stelle am Fuß der fruchtbaren Hügel, die zusammen den amphitheatralisch geformten Abschluss des Sees nach Süden bilden.

Die Ortschaft wir wegen ihres Stadtbildes und ihrer Baudenkmäler sehr geschätzt, hat einen gut erhaltenen historischen Ortskern mit historisch und künstlerisch bedeutenden Gebäuden.

Alte Pfahlbautensiedlung, wurde der Ort ein römischer Pagus mit dem Namen Lasitium (von lacus = lago), später eine freie Stadt mit großen Autonomierechten. Ab dem 12. Jh. war er im Besitz der Scaliger, dann der Visconti und später der Venezianer, dies bis zur nationalen Einheit.
Das Castello Scaligero mit zinnenbekönten Mauern bildet zusammen mit der Porta Nuova aus dem 14. Jh. die mittelalterliche Stadtbefestigung. Der alte Hafen ist ein Beispiel für venezianische Ingenieurleistungen. Die romanische Kirche S. Nicolò (12. Jh.) mit im 18. Jh. neu errichteten Glockenturm befindet sich neben dem malerischen und beeindruckenden Hafen, wo die traditionellen Fischerboote ankern. In der Kirche befindet sich ein interessanter Freskenzyklus aus dem 14.Jh.

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